5 Fragan an Raphael Rua

Q: Du wirst dieses Jahr 25 und warst bis vor einigen Jahren meist eher Ersatztorwart. In den letzten zwei Jahren hast Du Dir einen Stammplatz erarbeitet und bist zu einer Führungsfigur in dieser Mannschaft herangereift. Wie geht es Dir mit Deiner Entwicklung und Deiner aktuellen Rolle in der Mannschaft?
RR: Es war nicht immer einfach auf der Bank zu sitzen. Im jungen Alter will man immer spielen jedoch ist dies als Torwart nicht gerade einfach, da man einen Torwart grundsätzlich nicht auswechselt. Ich bin froh das ich nun das nötige Vertrauen erhalten habe und ich nun der Jungen Mannschaft mit meinen Erfahrungen weiterhelfen kann.

Q: Als Torwart hat man wesentlich mehr Druck keinen Fehler zu machen, gleichzeitig kann man mit Riesenparaden unheimlich viel Selbstvertrauen tanken. Wie gehst Du mit diesen Emotionen während einem Spiel um?
RR: Es ist richtig als Torwart steht man unter Druck keinen Fehler zu machen. Wichtig ist das einem die erste Aktion gelingt den so startet man schon mal gut ins Spiel. Man muss mental fit sein denn falls ein Fehler passieren würde wäre es zu 90% ein Gegentor. Bei solchen Situationen ist es extrem wichtig die Aktion abzuhaken und nach vorne zu schauen. Leider ist dies etwas das man erst im Alter lernt und gerade im Jungen alter ist es schwierig mit solchen Fehlern umzugehen.


Q: Der Saisonstart war bislang ja sehr gelungen. Aber in den letzten Partien folgte das Ausscheiden im Nepple Cup gegen SC Binningen und eine schwache Leistung auf dem heimischen Schiffacker gegen FC Stein (1-3 verloren). Wie schätzt Du unsere Mannschaft ein?
RR: Wir sind eine junge Mannschaft mit sehr viel Potenzial. Auch wenn wir nun 2 Spiele in Serie verloren haben ist dies kein Weltuntergang. Mit jedem Spiel lernt man etwas dazu ob man verliert oder gewinnt. Ich bin mir sicher, dass wir diese Niederlage gut verkraften und beim nächsten Spiel eine Reaktion zeigen werden.

Q: Die vorletzte Frage kennst Du vielleicht schon, sie kommt von Nick Menzinger:
Diese Saison haben wir innerhalb von drei Spielen schon zwei Mal zu Null gespielt, etwas das in den letzten Jahren offenbar nicht sehr oft der Fall war. Ist ein solches Spiel überhaupt spannend als Torwart oder doch das beste Ergebnis für unseren Nr.1 „Show“goali?

RR: Unbestritten ist ein Spiel zu 0 das beste Ergebnis für einen Torwart. Trotzdem sind es oft die Schwierigsten spiele. Da selten einen Angriff aufs Tor kommt ist es schwierig die Konzentration hochzuhalten, um im richtigen Moment da zu sein. Ich wünsche mir natürlich das es noch viele weitere „zu 0“ spiele gibt.

Q: Vielen Dank für das Interview 😊 Als letztes noch die Frage: wen sollen wir als nächstes befragen und welche Frage wolltest Du diesem Spieler schon immer stellen?
RR: Ich würde gerne den Ball in die Offensive spielen und an Roman Seiler „RS“ weitergeben. Trotz deines erhöhten Alters bist du wohlmöglich der schnellste Spieler beim FC Rheinfelden. War das schon immer so oder hast du dafür spezielle Trainings absolviert? :P

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