5 Fragan an Nick Menzinger

Q: Noch vor Deinem 18. Geburtstag bist Du zur ersten Herrenmannschaft von FC Rheinfelden gestoßen. Wann hast Du mit Fussball angefangen und welche Positionen hast Du während Deiner Juniorenzeit gespielt?
A: Ich spiele jetzt schon seit 13 Jahren Fussball. Anfangs spielt man ja überall mal, aber ich habe meine Tätigkeit als Verteidiger relativ rasch aufgenommen und wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, seit den E-Junioren dort gespielt.

 

Q: Üblicherweise werden junge Innenverteidiger einige Jahre als Außenverteidiger in den Aktivfussball eingeführt, bevor ihnen das Vertrauen in der Innenverteidigung geschenkt wird. Du hast bislang auf beiden Positionen spielen dürfen und das auch sowohl in einer 3er (5er) Kette als auch in einer 4er Kette. Gegen Schwarz-Weiss ist Dir ein wichtiges Tor kurz vor Ende gelungen. Wie blickst Du auf diese Erfahrungen zurück und was hat Dir am besten gefallen?
A: Am Ende des Tages machen genau diese Erfahrungen den Fussball so speziell für mich. Auf einer Position spielen zu dürfen, die eine gewisse Verantwortung mit sich bringt und auf der (fast) jeder Fehler mit einem gefährlichen Angriff oder einem Gegentor endet, bedeutet mir viel. Das schönste daran ist aber das Gefühl von der ganzen Mannschaft unterstützt, motiviert und respektiert zu werden. Mal abgesehen von den Nachteilen die man manchmal als Jüngster in der Mannschaft hat... die Älteren würden da natürlich sagen: „da mussten wir ja schliesslich alle mal durch ;) .“ Selbstverständlich ist es schön ein Tor zu schiessen, aber auf einem Platz zu stehen, auf dem 11 Spieler trotz einem 3:1 Rückstand alles geben, ist das Beste an unserer Mannschaft. 

 

Q: Sowohl Dein Vater wie auch Deine Schwester sind ebenfalls im Verein tätig, auch andere Spieler in der 1. Mannschaft haben Verwandte oder gute Freunde im Verein. Wie wichtig ist Deiner Meinung nach, die Identifikation der einzelnen Einsspieler mit dem Verein?
A: Ich glaube die Identifikation der einzelnen Einsspieler mit dem Verein ist einer der wichtigsten Punkte. Unser Verein zeichnet sich durch viel mehr aus, als nur zusammen Fussball zu spielen, für mich sind die meisten sogar wie eine zweite Familie. 

 

Q: Die vorletzte Frage kennst Du vielleicht schon, sie kommt von Mark Wittmer:
Nick du bist, obwohl du einer der jüngsten Spieler im Kader bist, mittlerweile zum festen Leistungsträger dieses Teams geworden. Wie gehst du mit der Doppelbelastung um, 3x pro Woche in der 1. Mannschaft zu trainieren, bei unseren Spielen gesetzt zu sein und nebenbei doch regelmässig den A-Junioren zu helfen?
A: Grundsätzlich macht mir das Fussballspielen ja Spass, deswegen hat es mich auch nicht gestört pro Woche 3x zu trainieren und zwei Spiele zu bestreiten. Doch auch in meinem relativ jungen Alter habe ich Leistungsgrenzen, die mir langsam in die Quere kommen. 180 Minuten an einem Wochenende sind dann selbst für meine Gelenke und Knochen manchmal zu viel, denn nichts ist nervenzereibender als die darauffolgende Woche mehrere Trainings angeschlagen aussetzen zu müssen. Da hilft nichts ausser der „Sprung“ ins kalte Wasser in unserer hauseigenen Erholungstonne. 

 

Q: Vielen Dank für das Interview 😊 Als letztes noch die Frage: wen sollen wir als nächstes befragen und welche Frage wolltest Du diesem Spieler schon immer stellen?
A: Ich würde gerne in der Defensive bleiben und nun das Wort an Raphael Rua weitergeben. Diese Saison haben wir innerhalb von drei Spielen schon zwei Mal zu Null gespielt, etwas das in den letzten Jahren offenbar nicht sehr oft der Fall war. Ist ein solches Spiel überhaupt spannend als Torwart oder doch das beste Ergebnis für unseren Nr.1 „Show“goali ;) 

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