5 Fragan an Mark Wittmer

Q: Mark Du bist ca seit einem Jahr wieder dabei, alles fing mit einer Begegnung an der Coop Tankstelle an, habe ich gehört. Was hast Du die letzten Jahre fussballerisch gemacht und wie ist Deine Rückkehr zum FC Rheinfelden zustande gekommen?
Mark: Das ist korrekt. Das war im Sommer 2019, als mich Ivan Fernandes, Sportchef des FCR, ansprach und fragte, ob ich mir eine Rückkehr vorstellen könnte. Zwei Tage später stand ich beim Freundschaftsspiel gegen Rheinfelden Deutschland in Rot-Gelb auf dem Platz... Aus diversen Gründen und nach über 10 Jahren beim FCR hatte ich mich 2017 entschieden eine fussballerische Pause einzulegen.


Q: Du hattest beim FC Rheinfelden aufgehört als die erste Mannschaft auch mit vielen hochkarätigen Auswärtigen in der 2. Liga mitspielte. Du musst viele Veränderungen vorgefunden haben, als Du wieder dazugestossen bist. Was hat sich in Deinen Augen alles verändert?
Mark: Von der damaligen 2. Liga Mannschaft waren lediglich noch unsere Nr. 1, Raphael Rua und Levent Hasani im Team. Die Tatsache, dass sich das Kader massiv verjüngt hatte und nun aus mehrheitlich ehemaligen Junioren-Kollegen bestand, hat mir die Rückkehr sehr erleichtert. Ich konnte mich vom ersten Tag an wieder mit der Mannschaft identifizieren. Obwohl wir nicht mehr in der 2. Liga spielten war ich von der Organisation, was Staff, Physio, Vorstand usw. angeht, positiv überrascht. Es sind viele Leute mit Herzblut dabei und das merken wir als Spieler. Danke für diesen Support!


Q: letztens war zu lesen, dass der Verein beabsichtigt ein Neubau für Garderoben und Gastro beim aktuellen Feldrandbeizli zu planen. Warum wäre dies für den FC Rheinfelden Deiner Meinung nach wichtig?
Mark: Die jetzige Infrastruktur-Situation ist meiner Meinung nach, seit Jahren nicht mehr zeitgemäss. Der Verein wurde grösser und es gibt viele neue Mannschaften - darunter auch diverse Damen-Teams. Obwohl wir als 1. häufig ein bevorzugtes Recht bei der Nutzung von Kabinen und Plätzen erhalten, finde ich, dass alle Teams (!) eine gute Infrastruktur vorfinden sollten. Langfristig hilft das den Aktiv-Teams in Form von besser ausgebildeten Junioren*innen und somit auch dem ganzen Verein.
Um langfristig wieder angemessene Trainings- und Wettkampf-Bedingungen für alle Spieler*innen schaffen zu können finde ich den Neubau nicht nur sinnvoll, sondern essenziell. 
Zudem würde die neue „Beizli-Situation“ die Arbeit unserer unglaublich motivierten Gastronomen Pinar und Jimmy deutlich vereinfachen.
Der Neubau ist meines Erachtens nach immens wichtig, um einen angenehmen Raum für Zuschauer zu schaffen, was allen hilft - den Teams und dem Verein! So können wir der Stadt und deren Bewohner etwas für die grosse Unterstützung zurückgeben.
(Hoffentlich in Form von vielen Punkten zuhause!!)

Q: Die vorletzte Frage kennst Du vielleicht schon, sie kommt von Sebastian Metzger: wieso brauchst Du in jedem Spiel eine  «fürd Seel-Aktion» und welche Gefühle löst diese in Dir aus?
Mark: Sebastian, erstmal besten Dank für diese Frage, ich bin sicher, du hast dir lange Gedanken dazu gemacht... :)
Dieser Begriff bedarf womöglich zuerst einer kleinen Erklärung: Eine „für‘d Seel-Aktion“ besteht in den meisten Fällen aus einem total übermotivierten Abschluss aus der 3. Reihe oder einem Befreihungs-Schlag. Leider enden solche Situationen nicht selten mit einer Ball-such-Aktion auf der Autobahnauffahrt ...
Nun zu deiner Frage: Ich denke als einer der älteren Spieler ist es wichtig Emotionen nicht nur an den Match sondern auch ins Training zu bringen. Fussball muss nicht immer technisch perfekt und schön gespielt sein. Am Ende des Tages geht es um 3 Punkte und es spielt nur eine sekundäre Rolle, wer Tore erzielt, bzw. solche verhindert. Es ist nur wichtig, dass es irgendjemand tut und je nach dem kann eine „für‘d Seel-Aktion“ eine Situation zweifelsfrei klären, Präsenz markieren und Emotionen im Team wecken.
Und ganz nebenbei tun solche Aktionen der Seele gut ;)


Q: Vielen Dank für das Interview 😊 Als letztes noch die Frage: wen sollen wir als nächstes befragen und welche Frage wolltest Du diesem Spieler schon immer stellen? 
Mark: Nach zwei „älteren“ Spielern möchte ich denn Ball nun ein Nick Menzinger geben. 
Nick du bist, obwohl du einer der jüngsten Spieler im Kader bist, mittlerweile zum festen Leistungsträger dieses Teams geworden. Wie gehst du mit der Doppelbelastung um, 3x pro Woche in der 1. Mannschaft zu trainieren, bei unseren Spielen gesetzt zu sein und nebenbei doch regelmässig den A-Junioren zu helfen?

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