Rheinfelden weitet gegen Steinen seine Serie weiter aus

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Sonntag, 2. September 2018

Der FC Rheinfelden besiegt den SC Steinen Basel 4:1 und weitet dank dieses Erfolges seine Siegesserie auf nunmehr vier Spiele aus. Rheinfelden glänzte zwar nicht, war aber fast über die gesamte Spielzeit hinweg spielbestimmend und gewann die Partie schlussendlich verdient.

Doppelschlag innert drei Minuten

In der 3. Minute sorgte ein von Evi Kunz getretener Corner für erste Gefahr. Steinen-Schlussfrau Isabelle Grumbacher liess den Ball durch die Fanghandschuhe gleiten, doch Gianna Ceresola wurde etwas überrascht. Sie traf den Abpraller nicht wunschgemäss. Keine Minute später zog Zoë Menzinger auf Grumbacher los. Sina Grieder lief mit und wurde von Menzinger auch einschussbereit bedient. Weil Grieder sich aber in einer Abseitsposition befand, blieb es beim 0:0. Das sollte sich in der 18. Minute ändern. Menzinger passte kurz auf Pamukcu, die sich im Strafraum gegen Jasmin Ostermayer durchsetzte. Aus kurzer Distanz schoss Pamukcu ein. Wenig später schnappte sich Pamukcu den Ball an der Mittellinie. Steinen stellte auf Abseits, was Rheinfeldens Regisseurin auszunutzen wusste. Sie lief solo durch und bediente vor dem Strafraum Menzinger. Mit einem humorlosen Flachschuss erhöhte Menzinger das Skore (21.). Erneut nur drei Minuten danach kombinierten sich Menzinger und Pamukcu mit einem Doppelpass durch die Basler Hintermannschaft. Menzinger wäre wieder alleine vor Grumbacher gestanden, wurde jedoch wegen einer angeblichen Abseitsposition zurückgepfiffen. Die beiden auffälligsten Akteurinnen der ersten Halbzeit waren auch in den nächsten beiden Aktionen involviert. In der 30. Minute wurde Menzinger von Pamukcu auf die Reise geschickt. Isabelle Oechslin verhinderte mit einer gut getimten Grätsche Schlimmeres. Und in der 43. Minute tauchte Menzinger einmal mehr auf Pass von Pamukcu in der Nähe des Strafraums auf. Sie legte sich den Ball zurecht, ehe sie aus der zweiten Reihe abzog. Grumbacher parierte den Schuss. Eine Minute später endete eine flüssige Kombination mit einem Zuspiel von Stefanie Schielenski auf Kunz. Deren Versuch verfehlte das Ziel.

Schielenski trifft beim Debüt

Kaum war wieder angepfiffen, stand Neuzugang Schielenski im Mittelpunkt. Angespielt von Agnes Skorka zog die Angreiferin los, umlief zwei Gegenspielerinnen und schob den Ball an Grumbacher vorbei überlegt ein. Kurze Zeit später wurde Therese Svensson in Abschlussposition gebracht. Delia Erb stellte sich Svensson entgegen. Es kam zum Zusammenprall, der ohne Folgen blieb. Beide Spielerinnen konnten weiterspielen (48.). Die Partie schlief nun etwas ein, ehe Menzinger in der 57. Minute Schielenski bediente. Aus der Drehung prüfte Schielenski Grumbacher, die den Test bestand. Wirklich unterhaltsam wurde es erst wieder ab der 64. Minute. Pamukcu bediente Grieder, die ihrerseits Schielenski lancierte. Grumbacher verliess ihren Kasten und gewann das Eins-gegen-Eins. Der Ball prallte aber vor die Füsse von Pamukcu, die etwas überhastet abschloss und so das mehr oder weniger verwaiste Tor verfehlte. Auf der Gegenseite zog die immer stärker werdende Svensson los. Sie umlief Erb, legte sich den Ball aber einen Tick zu weit vor, so dass dieser in Behind rollte. Die Leistungssteigerung der Gäste fand in der 78. Minute ihre Belohnung. Eine flüssige Kombination endete bei Svensson und mit einem trockenen Abschluss überwand die Angreiferin Erb. Der Gegentreffer brachte Rheinfeldens bis dahin sicher stehende Defensive etwas aus dem Konzept. In der 81. Minute herrschte eine gewisse Konfusion, die Svensson fast ausnutzte. Erb parierte Svenssons Schuss aus kurzer Distanz mit einem Reflex. Auf der Gegenseite vergab Menzinger dafür die Chance auf die Entscheidung. Schielenski behauptete sich im Strafraum, ehe sie für Menzinger auflegte. Aus rund 14 Metern verfehlte Menzinger das Gehäuse. Rheinfelden gewann in der Folge die Kontrolle über das Spiel zurück und hielt den Vorsprung bis in die Nachspielzeit hinein, die aufgrund einer Verletzungspause acht Minuten andauern sollte. Svensson besass in der 94. Minute die Möglichkeit, nochmals Spannung in die Partie zu bringen. Aus vielversprechender Position schoss sie über das Ziel hinweg. Dafür reüssierte auf der Gegenseite Grieder. Schielenski verlagerte das Geschehen mit einem Seitenwechsel auf Grieders linke Seite. Diese zog los und bezwang Grumbacher mit einem platzierten Flachschuss (95.). Weil Karin Mohler in der 97. Minute Oechslin im Strafraum festhielt, bekamen die Gäste noch einen Penalty zugesprochen. Die Gefoulte übernahm selber die Verantwortung, doch Erb wehrte den Elfmeter mit einer starken Parade ab.

Telegramm

FC Rheinfelden - SC Steinen Basel 4:1 (2:0).

Schiffacker, Rheinfelden - 35 Zuschauer - SR: Andrea Vallepulcini.

Tore: 18. Pamukcu (Menzinger) 1:0, 21. Menzinger (Pamukcu) 2:0, 46. Schielenski (Skorka) 3:0, 78. Svensson (Bajorek) 3:1, 95. Grieder (Schielenski) 4:1.

FC Rheinfelden: Erb; Sacher, Mohler, Isler, Widmann; Ceresola, Lucchesi, Pamukcu, Grieder; Menzinger, Kunz. Weitere eingesetzte Spielerinnen: Geissbühler, Schielenski, Skorka.

SC Steinen Basel: Grumbacher; Ostermayer, Plüss, Oechslin, Mulas; Marinho, Brischetto, Palanci, Tschamper; Bajorek, Svensson. Weitere eingesetzte Spielerinnen: Moreira, Remund.

Bemerkungen: 98. Erb hält Foulelfmeter von Oechslin. Keine Verwarnungen.

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